In diesem Artikel geht es darum, warum ich glaube, dass du selbst schuld bist, wenn du zu wenig Rente bekommst und was du dagegen tun kannst.

 

In meiner Jugend war es leider so, dass ich in der Schule nichts über Geld gelernt habe. Weder was es ist noch wie es funktioniert. Auch nicht was ich damit tun muss und kann. In meiner Familie wurde das Thema einfach ausgeklammert, und in der Tiefe hat sich niemand damit auseinandergesetzt. Ebenso wurde das Thema in der Schule nie angesprochen, es gab kein Fach, keine Schulung, kein Angebot, das eine gewisse Bildung über Geld beinhaltete. Eigentlich ist das ein ziemliches Armutszeugnis, weil kein Wissen vermittelt wird über das Thema, das die gesamte Welt steuert und beeinflusst. Ich glaube, das hat einen Grund. Wenige Menschen haben ein großes Interesse daran, dass viele Menschen keine Ahnung haben. Das war schon immer so.
Denn das, was passiert, wenn man keine Ahnung von Geld hat oder keine Geld-Bildung genießen konnte, ist, dass man abhängig wird. Die Vorsorge für die Rente wird dem Staat überlassen, die Anlagen dem Bankberater oder dem Makler, der Lohn der Firma und der Ausgleich für die fehlende Rente der betrieblichen Altersvorsorge.

 

Doch was passiert, wenn ich die Verantwortung dafür abgebe?

Naja, ganz simpel, ich weiß nicht, was mit meinem Geld passiert, richtig? Andere bestimmen, was damit gemacht wird, und ich bin abhängig von deren Entscheidungen. Leider ist es oft so, dass die Menschen, die darüber entscheiden, dass es beispielsweise weniger Rente gibt, selbst gar nicht davon abhängig sind. Das ist nicht ganz fair, oder? Damit ist das Interesse, gut für dein Geld zu sorgen, nicht da. War es noch nie. Beziehungsweise nur bis zu der Grenze, wo du auf die Straße gehen würdest. Dieser Punkt ist für die meisten Menschen trotz Altersarmut aber noch immer nicht erreicht.

 

Meckern, jammern und schimpfen scheint eine Lösung zu sein für die meisten Menschen, aber nur wenige scheinen auf die Idee zu kommen, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Und ja, das ist ein Prozess, das passiert nicht von heute auf morgen.

Wichtig ist aber, dass du die Verantwortung für deine Geld-Bildung übernimmst. Du wirst nur eine gewisse Sicherheit aufbauen können und eine Kontrolle über dein Geld bekommen, wenn du selbst Bescheid weißt. Du musst es nicht unbedingt selber machen, aber du musst wissen, was mit deinem Geld passiert.

 

Bei mir war es am Anfang auch anders.

Meine finanzielle Bildung war dazu verurteilt nicht vorhanden zu sein. So wie bei den meisten Menschen. Daraufhin habe ich gehandelt wie alle anderen auch. Ich habe das Geld, das ich eingenommen habe, in der Regel gleich wieder ausgegeben. Zusätzlich habe ich mir Dinge gekauft, die ich mir eigentlich nicht leisten konnte. Schulden kamen zusammen und im Prinzip war ich die meiste Zeit in meinem Leben, obwohl ich gut verdient habe, pleite.

Aber woher sollte ich es auch wissen? Das Schöne ist, die Antworten kommen, so wie ich glaube, von alleine, wenn du dich dazu entscheidest, die Verantwortung zu übernehmen.

Das habe ich eines Tages einfach getan. Ich hatte die Schnauze voll von meinem Leben, meinem Schuldenstand, dass ich schlicht immer pleite war. Mein erstes Interesse galt natürlich der Idee, mehr Geld zu verdienen.

Als ich das geschafft hatte, habe ich festgestellt, dass ich immer noch denselben Schuldenstand hatte wie vorher, und mein Geld auf dem Konto nicht mehr geworden war. In diesem Moment war mir klar, dass es nicht daran liegt, wieviel ich verdiene, sondern wie ich mit meinem Geld umgehe.

 

Ich wollte lernen und habe mich entschieden, mein Leben zu ändern, um mehr Geld zur Verfügung zu haben. Ich wollte das wirklich, ich hatte die Schnauze voll.

 

Und ein Jahr später kam die Antwort.

Auf Xing hat mich ein Bekannter meiner Schwester angeschrieben, ein sehr erfolgreicher Investmentberater, der Interesse an meiner NLP-Kommunikation hatte. Damals habe ich im Bereich Gesundheit viel gecoacht. Diese Gelegenheit habe ich genutzt und ihn gefragt, wie er erfolgreich geworden ist.

 

Erster Tipp: Frag jemanden, der da ist, wo du hinwillst: „Wie hast du es gemacht?“

Du wirst überrascht sein, dass die meisten Menschen dir sehr gerne ihre Geschichte erzählen und dir Tipps geben.

 

Als wir uns ein wenig näher kannten und das Interesse an meiner Arbeit da war, habe ich ihm einen Vortrag über drei Stunden geschenkt, den ich bei ihm in der Firma gehalten habe. Vor etwa 30 Leuten, und ich durfte im gesamten Seminar dabei sein.

 

Das war der Start!

Jetzt, ein paar Jahre später, bin ich selbst Investmentberater und habe meine Geld-Bildung massiv gesteigert. Mein Wissen wird jeden Tag mehr und mehr, und ich erreiche sowohl meine Ziele, als auch die meiner Kunden. Ich habe in den Jahren durchgehend mindestens zwei Stunden am Tag in meine Ausbildung investiert. Auch in Recherchen im Internet, Podcast, Seminare und Kurse, da mir die offizielle Ausbildung der IHK immer noch zu wenig Wissen vermittelt hat. Und eine Ausbildung zu haben, heißt noch nicht, dass man ein guter Investmentberater ist.

Mittlerweile schreibe ich mein Wissen in Artikeln zusammen und stelle es Menschen zur Verfügung, die auf einem ähnlichen Weg sind. Ich erkläre alles so einfach, wie es nur geht.

Ich bin allerdings auch der Meinung, dass man nicht so tief einsteigen muss wie ich, um seine finanziellen Ziele zu erreichen und die Verantwortung komplett zu übernehmen. Die Arbeit des Investierens darf ruhig jemand anders machen. Ich hätte auch damals mein Geld dem Investmentberater anvertrauen können. Über ihn hatte ich die Basics bereits bekommen und das, was er sagte, konnte ich prüfen, und es machte Sinn. Und ich hätte zu jeder Zeit gewusst, wo mein Geld ist, was ich spare, wie es arbeitet und hätte mich nur beraten lassen.

Und hier gibt es schon einen großen Unterschied bei den meisten. Beratung bedeutet, dass am Ende trotzdem du die Entscheidung triffst. Das sollte immer so sein, und das ist auch in meinen Beratungen immer der Fall. Deswegen vermittle ich so viel Wissen.

Wenn du die Entscheidungen dem Berater, Staat oder sonst wem überlässt und nicht weißt, was mit deinem Geld passiert, gibst du die Verantwortung wieder ab.

 

Das bedeutet, mein wichtigster Tipp ist: Übernimm die Verantwortung für dein Geld!

Nur so kannst du sicher gehen, dass du welches hast!

 

Und wenn ich dich dabei unterstützen kann, lass es mich einfach wissen. Ansonsten bleib einfach dran und trag dich für meinen Newsletter ein. Hier wirst du immer ein wenig mehr Wissen bekommen, das dir dabei hilft, ein Geld-Bewusstsein aufzubauen.